Montag, 14. März 2011
Atomkatastrophe in Japan
Die Katastrophe in Japan hat mich zutiefst erschüttert und gibt zu denken. Mit unseren Spenden können wir unseren Brüdern und Schwestern sicherlich für den Moment am besten helfen. Was die Lehren, sowie die Konequenzen aus dieser ungeheuerlichen Katastrophe betrifft, so scheint klar, daß ein Ausstieg aus der Atomindustrie ein zwingender, erster Schritt sein muß. Kernenergie ist nicht zu 100 % kontrollierbar und bedroht die Menschheit mehr als alles andere auf der Welt. Die Laufzeitverlängerung unserer AKWs war und ist ein deshalb großer Fehler und muß schleunigst korrigiert werden. Dies vor allem auch, um der Entwicklung profitabler neuer Energien Vorschub zu leisten. Die Verunsicherung der auf diesem Gebiet forschenden und entwickelnden Ingenieure durch die zickzack Politik der Regierenden stört und erschwert ihre Arbeit ungemein. Leider steht immer wieder und auf allen Ebenen ausschließlich der eigene Profit im Focus. Hoffen wir, daß Japan zumindest auf diesem Gebiet eine Einsicht bringt, die dazu führt, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und schließlich auf der ganzen Welt eine Abkehr von dieser nicht kontrollierbaren Energiewirtschaft zu bewirken.
Freitag, 4. Februar 2011
Bernd Eichinger
Nach dem Tod von Bernd Eichinger steht die deutsche Filmbranche unter Schock. Mit "Manta Manta" und "Voll Normal" hatte ich zweimal die Freude mit Bernd Eichinger zusammen drehen zu dürfen. Ich habe ihn als freundlichen, hilfsbereiten und filmbesessenen Filmemacher in Erinnerung. Er hatte für seine Mitarbeiter und Kollegen immer ein offenes Ohr.
So kam ich vor Jahren nach dem ersten gemeinsamen Dreh abends in mein Zimmer eines Kölner Luxushotels. Als ich mich zum Textlernen ins Bett legte, musste ich feststellen, dass das gesamte Laken und die Matratze durchnässt waren.
Durch den unwiderstehlichen Geruch war schnell klar: hier hatte vorher jemand in's Bett gepinkelt. Nach telefonischer Beschwerde und mehreren Meinungsverschiedenheiten mit dem zuständigen Personal - man wollte mir doch tatsächlich nur das Laken wechseln oder ein Feldbett aufstellen - lief ich runter in die Lobby. "Man sei ausgebucht und es gäbe kein anderes Zimmer", war auch dort zu hören. Ich ging wütend und aufgebracht zur Bar - jetzt brauchte ich ein Bier!
Dort traf ich dann Bernd - natürlich erzählte ich ihm kurz und aufgebracht die Geschichte - er konnte es schlichtweg nicht fassen:"Das kann doch wohl nicht wahr sein!".
Darauf hin lief er schnaufend zur Rezeption und klärte die Angelenheit auf seine unnachahmliche Weise. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich zwar kein neues Zimmer, dafür aber eine Suite mit Blick auf den Rhein.
Eines der Erlebnisse, die mir immer in Erinnerung bleiben werden - eben auch wegen Bernd Eichinger.
So kam ich vor Jahren nach dem ersten gemeinsamen Dreh abends in mein Zimmer eines Kölner Luxushotels. Als ich mich zum Textlernen ins Bett legte, musste ich feststellen, dass das gesamte Laken und die Matratze durchnässt waren.
Durch den unwiderstehlichen Geruch war schnell klar: hier hatte vorher jemand in's Bett gepinkelt. Nach telefonischer Beschwerde und mehreren Meinungsverschiedenheiten mit dem zuständigen Personal - man wollte mir doch tatsächlich nur das Laken wechseln oder ein Feldbett aufstellen - lief ich runter in die Lobby. "Man sei ausgebucht und es gäbe kein anderes Zimmer", war auch dort zu hören. Ich ging wütend und aufgebracht zur Bar - jetzt brauchte ich ein Bier!
Dort traf ich dann Bernd - natürlich erzählte ich ihm kurz und aufgebracht die Geschichte - er konnte es schlichtweg nicht fassen:"Das kann doch wohl nicht wahr sein!".
Darauf hin lief er schnaufend zur Rezeption und klärte die Angelenheit auf seine unnachahmliche Weise. Innerhalb von 5 Minuten hatte ich zwar kein neues Zimmer, dafür aber eine Suite mit Blick auf den Rhein.
Eines der Erlebnisse, die mir immer in Erinnerung bleiben werden - eben auch wegen Bernd Eichinger.
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